Das Projekt hinter dem Festival

UNICEF veröffentlichte am 13. September 2013 einen neuen Bericht zur weltweiten Kindersterblichkeit. Daraus geht hervor, dass heute mehr Kinder ihren fünften Geburtstag als jemals zuvor erleben. Seit 1990 konnte die Zahl der Todesfälle bei Babys und Kleinkindern von mehr als 12 Millionen auf rund 6,6 Millionen fast halbiert werden. Trotz dieses Fortschritts wird das UN-Millenniumsziel, bis Ende 2015 die Kindersterblichkeit um zwei Drittel zu senken, dennoch verfehlt werden.

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Immer noch stirbt alle fünf Sekunden ein kleines Kind. In den meisten Fällen könnten wir diese Tragödie verhindern. Zu den häufigsten Todesursachen zählen:

  • Lungenentzündung (17 %),
  • Komplikationen infolge einer Frühgeburt (15 %),
  • Komplikationen während der Geburt (10 %),
  • Durchfallerkrankungen (9 %) und
  • Malaria (7 %).

Mit einfachen und kostengünstigen Mitteln wie Impfschutz, Antibiotika, Moskitonetzen und einer besseren Betreuung von Müttern und Kindern während und nach der Geburt könnten Millionen Kinder gerettet werden. Basierend auf dieser Information ist es besonders erschreckend, dass es in Afrika südlich der Sahara, für mehr als 450 Millionen Kinder bis heute nur EIN öffentliches Kinderkrankenhaus (in Kapstadt, Südafrika) gibt.

Shoe4Africa und der Bau des ersten öffentlichen Kinderkrankenhauses in Ostafrika

Toby Tanser, ehemaliger professioneller Läufer, Trainer, Buchautor und nicht zuletzt Gründungsmitglied und CEO der Organisation Shoe4Africa, hat sich zum Ziel gesetzt, dies zu ändern. Am 31. Dezember 2012 legte er den Grundstein für das erste ostafrikanische öffentliche Kinderkrankenhaus. Eine Idee, die seit März 2008 in ihm reifte. Mit kleinen und großen Spenden ist der Bau seither in vollem Gange. Doch bis zur Fertigstellung des Krankenhauses, geplant für Dezember 2014, gilt es noch viel zu leisten.

Im Februar 2014 besuchte ich erstmals die Region nahe Eldoret in Kenia. Dabei beeindruckte mich nachhaltig die Offenheit und (Gast-)Freundlichkeit der Einheimischen, die oftmals in ärmlichsten Verhältnissen leben und denen der Zugang zu ärztlicher Versorgung aufgrund ihrer Armut verwehrt ist. Geprägt von den schönen und unvergesslichen Momenten meiner Reise, möchte ich das Bau-Vorhaben und die Menschen in dieser Region unterstützen!

Dafür veranstalte ich am 19. Juli 2014 in der Alten Seilerei in Mannheim das "There might be Stars" – Festival, dass für erstklassige Live-Musik für einen guten Zweck steht. Da alle Musiker zugunsten des Shoe4Africa Projektes auf ihre Gage verzichten, werden alle Eintrittsgelder zu 100% dem Bau des ersten ostafrikanischen öffentlichen Kinderkrankenhauses gespendet.

Dafür möchte ich ausdrücklich allen Musikern herzlich danken!

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